Stress führt zu Reaktionen beim Betroffenen und tritt in bestimmten Situationen auf.
Stress ist nicht nur negativ, sondern in bestimmten Situationen auch hilfreich (Eustress). Er spornt an, macht kreativ, leistungsfähig und reaktionsfähig.
Dabei kommt es auf die Wechselwirkung zwischen Person und Situation an, da unterschiedliche Menschen die gleichen Situationen auf Basis der eigenen Erfahrungen und Grundhaltung unterschiedlich verarbeiten.
Definition Stressoren: Die möglichen Situationen, die Ursachen oder Auslöser von Stress sein können.
Ziel ist nicht ein stressfreien Leben, sondern die Identifikation des Ausmaßes an Herausforderungen, das uns hilft, unsere Potentiale zu entfalten.
Dennoch muss die Grenze gefunden werden, alles was darüber hinaus geht, ist schädlich.
Mögliche Stressoren: Termindruck, Unzufriedenheit, Verpflichtungen, Krankheit, Unter-/Überforderung, Partnerschaftskonflikte, Finanzen, Verantwortung, Informationsüberflutung, fehlende Anerkennung, Streit, zu wenig Schlaf, Lärm, Isolation, Angst, Schuldgefühle, Minderwertigkeitsgefühle, Ungewissheit, Behinderung, Neid
Stress wird negativ (Disstress), wenn die Belastungen zu hoch sind und zu lange andauern.
Man selbst kann meist nicht einschätzen, ob Eustress oder Disstress überwiegt, daher kann man die Reaktionen des Körpers zu Rate ziehen.
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Körperliche Symptome für Stress: Rücken-/Nacken-/Kopfschmerzen, Verkrampfungen, Sodbrennen, Übelkeit, Herzklopfen/Atemnot bei Belastung, Schwindel, Völlegefühl, Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen
Psychische Symptome für Stress: Unbeherrschtheit, Ärger über Kleinigkeiten, Gereiztheit, Furcht, Antriebslosigkeit, Entscheidungsschwäche, mangelnde Kontaktfreude, Hoffnungslosigkeit
3 Ebenen des Stresses
Stressoren: äußere belastende Bedingungen und Situationen
Physikalische Stressoren (Lärm, Hitze, Kälte, Nässe)
Körperliche Stressoren (Verletzungen, Schmerz, Hunger, Behinderung)
Leistungsstressoren (Zeitdruck, Überforderung, Unterforderung, Prüfungen)
Soziale Stressoren (Konkurrenz, Isolation, zwischenmenschliche Konflikte, Trennung)
Stressreaktionen: körperliche und psychische Antworten des Organismus auf die Stressoren
körperlich (bspw. kurzfristig: schneller Herzschlag, schnelle Atmung; langfristig: Rückenschmerzen, Verspannungen)
behavioral (hastiges ungeduldiges Verhalten, Betäubungsverhalten, unkoordiniertes Arbeitsverhalten, konfliktreicher Umgang mit Anderen)
kognitiv-emotional (Gefühle der inneren Unruhe, Gefühle der Unzufriedenheit, Angst, Leere im Kopf)
Stressverstärker: individuelle Motive, Einstellungen und Bewertungen mit denen das Individuum an die Situationen herangeht
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äußeren Faktoren kann z.B. mit Zeitmanagement begegnet werden, innere Faktoren setzen Persönlichkeitsänderung durch Reflexion voraus