Kenntnis der Grammatik <> Fähigkeit zur angemessenen Formulierung von Lösungen → Berücksichtigung von Empfehlungen
Kann ein Informationselement näher beschrieben werden, ist es Basis für eine neue Objektklasse. Beschreibt es jedoch eine andere Objektklasse näher, ist es dieser als Attribut zuzuordnen.
Der Objektklassenname sollte sich von den tatsächlich in dieser Klasse zusammengefassten Objekten ableiten. Eine Objektklasse sollte nie nach ihrem identifizierenden Attribut benannt werden.
Gibt es Objekte einer Objektklasse, denen bezüglich eines Attributs mehrere Attributwerte zuzuordnen wären, so ist dieses Attribut als eigene Objektklasse zu modellieren. Dies gilt auch, wenn diese neue Objektklasse keine weiteren beschreibenden Attribute besitzt. Diese neu eingeführte Objektklasse wird über eine Beziehungsobjektklasse an die Ausgangsobjektklasse angebunden.
Besteht zwischen einem Attribut einer Objektklasse und einer anderen Objektklasse eine Beziehung, so ist dieses Attribut als eigene Objektklasse zu modellieren, auch wenn diese neue Objektklasse keine weiteren beschreibenden Attribute besitzt.
Kann ein Informationselement mehreren Objektklassen als beschreibendes Attribut zugeordnet werden, so ist für die Zuordnung die Objektklasse zu wählen, für die die Modellaussage die reale Ausgangssituation möglichst gut trifft.
Zusammengesetzte Objektklassenschlüssel sollten möglichst vermieden werden.
Bei einer Zusammenfassung von Objektklassen in einer Generalisation müssen Attributzuordnungen überprüft werden.
Für Beziehungen zwischen Objektklassen muss festgelegt werden:
Zwischen Objektklassen kann es mehr als eine Beziehung geben. Beziehungen zwischen Objektklassen heißen redundant, wenn sie in der gleichen Bedeutung gebraucht werden. Redundante Beziehungen sind zu eliminieren.
Mehrfachbeziehungen (Grad > 2) sind streng zu überprüfen, inwieweit sie durch zwei oder mehr Beziehungen geringeren Grades zu ersetzen sind.